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Europäischer Alpha-1-Antitrypsin-Forschungspreis (eALTA) – verliehen von Talecris Biotherapeutics

Europäischer “Alpha-1-Antitrypsin Laurell’s Training Award” (eALTA) unterstützt jährlich zwei Forschungsprojekte von jungen Wissenschaftlern im Umfeld der Erbkrankheit

Stockholm & Frankfurt am Main (16. Sept.  2007) - Talecris Biotherapeutics verkündet heute die diesjährigen Gewinner des europäischen Alpha-1-Antitrypsin Laurell’s Training Awards (eALTA) 2007, die während des Kongresses der European Respiratory Society (ERS) in Stockholm auf dem Talecris-Symposium “Alpha-1-Antitrypsin Deficiency – Inflammation, Exacerbation, and Innovation” ausgezeichnet werden.  Die eALTA- Gewinner 2007 sind Dr. Karin F. Kok von der Universität Nijmwegen und Dr. Tomás Patrick Carroll vom Royal College of Surgeons in Dublin. Dr. Kok’s Forschungsprojekt „Heterozygosity for Alpha-1-Antitrypsin Deficiency underestimated in chronic liver disease?” untersucht die Zusammenhänge zwischen dem heterozygoten Genotyp PiMZ und chronischen Lebererkrankungen. Etwa jeder 20. in der Bevölkerung ist heterozygot für den Genotyp PiMZ. Die besondere Bedeutung des Projekts liegt darin, dass sich bei diesen Personen eine chronische Lebererkrankung wie Hepatitis C oder Hämochromatose besonders nachteilig auswirken kann. Dr. Carroll’s Projekt “Immune Cell Function in Alpha-1-Antitrypsin Deficiency” untersucht, ob das veränderte Protein vom Genotyp PiZ, das im endoplasmatischen Retikulum akkumuliert, die Funktion von Zellen des Immunsystems, wie z. B. Monozyten und Neutrophile, beeinflusst.  Wenn diese Zellen durch die zelleigene Synthese des Z-Proteins in ihrer Aktivität beeinträchtigt werden, könnte dieser Mechanismus auch bei Entzündungsprozessen eine Rolle spielen.

Professor Claus Vogelmeier vom Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Vorsitzender des wissenschaftlichen eALTA-Boards über das Programm: „Die eALTA-Forschungsstipendien ermöglichen Nachwuchswissenschaftlern, unser aller Wissen über Alpha-1 zu erweitern. Wir freuen uns über die hohe Qualität der wissenschaftlichen Erkenntnisse, die uns die Preisträger liefern und schätzen die weiterhin andauernde Unterstützung dieses wichtigen europäischen Programms durch Talecris Biotherapeutics. Ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse, die unsere diesjährigen Gewinner auf dem Symposium 2008 in Berlin präsentieren.“

eALTA unterstützt die Grundlagenforschung und klinische Studien von jungen Medizinern und Wissenschaftlern in Bereichen wie Pathophysiologie, dem klinischen Verlauf oder der Behandlung des Alpha-1-Antitrypsin-Mangels, einer ernsten und  erblich bedingten Erkrankung, die bei Kindern und Erwachsenen zu einer lebensbedrohlichen Lebererkrankung und bei Erwachsenen zu einer Erkrankung der Lunge führen kann. Die Stipendien finanzieren jeweils ein Jahr lang mit 50.000 Euro die Forschungsarbeit junger Wissenschaftler zur Verbesserung der Diagnose, Betreuung und Therapie bei Alpha-1-Antitrypsin-Mangel.

„Das europäische ALTA-Programm ist ein wichtiger Schritt, mit dem wir die aktuelle weltweite Forschung im Bereich Alpha-1-Antitrypsin-Mangel unterstützen“, so Dr. Marion Wencker, Leiterin des Bereichs Medical and Clinical Affairs Europe, bei der Talecris Biotherapeutics GmbH in Frankfurt. „Forschungsinitiativen wie eALTA verbessern nicht nur unser Verständnis der Erkrankung und deren Therapie, sie erhöhen auch das Interesse und Engagement von Nachwuchswissenschaftlern und -klinikärzten, die für die zukünftige Versorgungssituation der Alpha-1-Gemeinschaft die entscheidende Zielgruppe darstellen.“ Bis heute sind mehr als 500.000 US-Dollar von Talecris Biotherapeutics zur Verfügung gestellt worden, um innovative wissenschaftliche Projekte für junge Ärzte und Wissenschaftler zu unterstützen.

Die Bewerber werden nach vier Kriterien beurteilt: Wissenschaftlicher Status, Innovation, Bedeutung des Vorhabens und Forschungsumfeld bzw. Qualifikation. Das wissenschaftliche Komitee, das die Bewertung vornimmt, setzt sich aus fünf europäischen Experten im Bereich Alpha-1-Antitrypsin-Mangel und Dr. Wencker zusammen. Der neue Bewerbungszyklus für eALTA 2008 hat bereits begonnen. Anträge werden bis zum 1. März 2008 angenommen. Einzelheiten zum Antragsverfahren und zu den Fristen finden Sie unter www.alta-award.com>.

Zusätzlich zu Forschungsinitiativen wie eALTA initiiert und finanziert Talecris Biotherapeutics zahlreiche Projekte für Patienten und Mediziner und unterstützt Angebote, die das Wissen über den Alpha-1-Antitrypsin-Mangel voranbringen ebenso wie den Zugang zur Substitutionstherapie und die Kostenerstattung für Menschen mit Alpha-1-Antitrypsin-Mangel

Kontakt:
Dr. med. Marion Wencker, Talecris Biotherapeutics GmbH
Tel. +49 (0) 69 - 660 593 301 / E-Mail: info@alta-award.com
www.alta-award.com / www.talecris.eu



Über Talecris Biotherapeutics: Inspiration. Dedication. Innovation.
Talecris Biotherapeutics ist ein global agierendes Biotherapie- und Biotechnologieunternehmen. Es erforscht, entwickelt und produziert intensivmedizinische Therapien für Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen in verschiedenen therapeutischen Bereichen wie Immunologie, Pulmonologie und Hämostase. Mit Schwerpunkt auf wissenschaftlicher Forschung und technologischer Leistungsstärke erweitert Talecris derzeit sein aktuelles Portfolio an Produkten, Programmen und Dienstleistungen durch die eigene Produktentwicklungsorganisation auf Weltklasseniveau sowie durch strategische Initiativen, in denen die eigene Stärken und diejenigen der Partner synergistisch eingesetzt werden.

Talecris, mit Hauptsitz im Biotech-Industriezentrum Research Triangle Park, N.C. (USA), erzielte im Geschäftsjahr 2006 Einnahmen von über 1,1 Milliarden U.S. Dollar. Weltweit beschäftigt Talecris über 3.000 talentierte Mitarbeiter.

Wenn Sie mehr über Talecris erfahren möchten und darüber, was unsere Mitarbeiter für das Wohl der Patienten und Verbesserungen im Gesundheitswesen bewirken, besuchen Sie uns auf unserer Webseite: www.talecris.com.

 

 

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